Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik (2000) - Göran Schattauer
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Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik (2000)

 

 

Ein großer Name, fürwahr. Ludwig Erhard, Vater der sozialen Marktwirtschaft, zweiter Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und ein Politiker, dessen Vermächtnis bis in die heutige Zeit hineinwirkt. Die Ludwig-Erhard-Stiftung verlieh mir im Jahr 2000 den gleichnamigen Förderpreis für ein Porträt über den damals 29-jährigen Stephan Schambach, der mit seiner Jenaer Firma Intershop Wirtschaftswunder-Geschichte schrieb („Vorsprung durch Visionen“) . Auch wenn dem rasanten Aufstieg der Absturz folgte – E-Commerce-Pionier Schambach stand wieder auf und feierte in den USA Erfolge als Unternehmer (Demandware, NewStore). Die Ehrung in Bonn ist mir in guter Erinnerung, denn den Hauptpreis erhielt kein Geringerer als der langjährige Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Paul Kirchhof. Jener parteilose Kirchhof, der fünf Jahre später zum Kompetenzteam der CDU/CSU um Kanzlerkandidatin Angela Merkel für die Bundestagswahl gehörte und Finanzminister werden sollte. Nachdem es zu einer Großen Koalition mit der SPD kam, stand der Topjurist für das Amt jedoch nicht mehr zur Verfügung.

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